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Dr. Gabriela Jonas Ahrend

OStR Dipl. Chem. Martin Haverkamp

Prof. Dr. Insa Melle

Sekretariat: Kirsten Krebs

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Fortbildungen

Hier finden Sie das Angebot des Chemielehrerfortbildungszentrums Dortmund.

Eine kurze Beschreibung sowie die Daten der Fortbildung finden Sie direkt auf dieser Seite, weitere Informationen finden Sie im "Info-Fyler" der jeweiligen Veranstaltung. Neben dem Datum der betreffenden Fortbildung steht der Link zur Online-Anmeldung.


      September 2010 Oktober 2010 November 2010
Dezember 2010 Januar 2011 Februar 2011 März 2011 April 2011 Mai 2011

September 2010

Dünger - chemische Sachverhalte in verschiedenen Kontexten erkennen und beurteilen

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrtskizze]

Diese Fortbildung muss leider verschoben werden. Der neue Termin ist der 09.12.2010

Info-Flyer
Do, 02. September 2010; 10:00-16:00 Uhr

Zu Beginn der Fortbildung wird gezeigt, wie mit der Methode des Gruppenpuzzles die wichtigsten fachlichen Grundlagen zu den Teilthemen  (a) Pflanzenwachstum bei Düngung und Überdüngung  (b) Pflanzenwachstum und Bodenbeschaffenheit  (c) Herstellung von chemischem und biologischem Dünger fächerübergreifend vermittelt werden können. Dann werden in Form eines kleinen Lernzirkels Aspekte wie `Die Bodenkalkung` oder `Streusalz – Weißes Gold oder weißes Gift? thematisiert. Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem dynamischen Streitgespräch in Form einer Wissenschaftsshow, welche die zuvor behandelten Inhalte vernetzt und gezielt erweitert. In der Fortbildung werden fertig einsetzbare Materialien vorgestellt, die das Prinzip des eigenverantwortlichen Arbeitens berücksichtigen. Durch den Einsatz der Methode des Gruppenpuzzles und des Streitgespräches soll auch den Kompetenzbereichen „Bewertung“ und „Kommunikation“, die auch in den neuen Lehrplänen gefordert werden, besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.


Herstellung von Alltagsprodukten - Synthesen in der Sekundarstufe I

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Mi, 29. September 10:00 Uhr bis Fr, 01. Oktober 2010 16:00 Uhr  [Anmeldung]

Stofftrennungen in der Klasse 7 geben einen unmittelbaren Zugang zu Alltags-produkten: Man kauft eine Tafel Schokolade, eine Tüte Gummibärchen, nimmt diese mit in den Unterricht und kann mit recht einfachen Methoden z. B. die Farbstoffe chromatographieren, den Fettanteil bestimmen, Zucker-Nachweise durchführen usw. Fast immer kommt aber von der Schülerseite bei diesen Untersuchungen die Aufforderung bzw. die Frage nach der eigenen Herstellung. Mit einem Fundus an Experimenten kann man solchen motivationsfördernden Aufforderungen nicht nur in der Klasse 7 nachgehen, sondern auch in den weiteren Jahrgängen der Sek. I. Es werden Lehrer- und Schülerversuche zu den folgenden Themenbereichen vorgestellt:

  • Kohlenhydrate als Ausgangsstoffe für Genussmittel
  • Herstellung diverser Genussmittel (Gummibärchen, Cola, Schokolade...)
  • Kristallisation und thermische Energiespeicherung
  • Gewinnung und Synthese von Aromastoffen
  • Herstellung von unterschiedlichen Kosmetika

Am zweiten Fortbildungstag findet eine Besichtigung der Gasrußwerke in Dort-mund statt.


Oktober 2010

Chemie des Alltags im Sachunterricht der Primarstufe

Veranstaltungsort: Universität zu Köln [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Di, 05. Oktober 2010 09:00 - 16:00 Uhr  [Anmeldung]

Die Durchführung chemisch orientierter Schülerexperimente im Sachunterricht der Primarstufe scheitert häufig an „Berührungsängsten“ der Lehrenden mit dem Fach Chemie, möglichen Gefahren oder schlicht an fehlenden Materialien. Im Rahmen dieses Workshops sollen Schülerexperimente vorgestellt und von den Kursteilnehmern eigenständig durchgeführt werden.


 

Neue Kleider aus alten Flaschen

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Do, 07. Oktober 2010 09:00 - 16:00 Uhr  [Anmeldung]

Standards – Kompetenzen – Basiskonzepte, der neue Kernlehrplan erfordern eine Umstrukturierung des Chemieunterrichts. Nicht mehr die Fachsystematik, sondern sogenannte fachliche Kontexte bilden die Strukturierungselemente des Unterrichts.

Mit dem Kontext „Neue Kleider aus alten Flaschen?“ wird bei dieser Fortbildung eine Unterrichtseinheit vorgestellt, die im Rahmen des Projektes „Chemie im Kontext“ zur Einführung der organischen Chemie entwickelt wurde und die die Kriterien des neuen Kernlehrplans erfüllt. Sie deckt die fachlichen Inhalte des Inhaltsfeldes „Organische Chemie“ ab und lässt sich problemlos in den fachlichen Kontext „Der Natur abgeschaut“ – „Moderne Kunststoffe“ einordnen. Sie haben Gelegenheit, die einzelnen Unterrichtssequenzen dieser Reihe kennen zu lernen und auszuprobieren. An Hand der Zuordnung der konzeptbezogenen (Basiskonzepte) und prozessbezogenen Kompetenzen zu den einzelnen Unterrichtssequenzen wird der Umgang mit dem neuen Kernlehrplan eingeübt und aufgezeigt, welche Kompetenzen mit dieser Einheit angesteuert werden.


Chemische Versuchsaufbauten im Eigenbau

Veranstaltungsort: Gymnasium Wolbeck, Münster [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Mo, 11. Oktober + Di, 12. Oktober 2010 09:00 - 17:00 Uhr  [Anmeldung]

LowCost-Chemie-Experimente benutzen hauptsächlich sehr preiswerte Teile aus der Medizintechnik. Sie erfreuen sich wegen der Geldknappheit an den Schulen und weil sie sehr einfach zu handhaben sind immer größerer Beliebtheit. Die Teilnehmer stellen in diesem Kurs die Experimentieraufbauten, wie sie auch z. B. Prof. Obendrauf, Prof. Menzel und Dr. Häusler einsetzen, selbst her. Auch der Bau von kompletten Schülersätzen ist möglich. Anhand einer Stück- und Preisliste werden von jedem Teilnehmer vorher die Experimente festgelegt und das entsprechende Material vom Kursleiter bestellt. Zur Orientierung gibt es auf 'www.kappenberg.com' Videofilmchen der Experimente bzw. vom Aufbau.

Die vorherrschende Arbeitsform in diesem Kurs ist "learning by doing". Schon beim Bau hat man das befriedigende Erlebnis, mit eigenen Händen etwas Bleibendes herzustellen, das man am Schluss des Kurses auch mit nach Hause nehmen kann. Natürlich stehen parallel die neuesten fertigen Versuchsaufbauten mit preiswerten Medizintechnik- bzw. Halbmikroteilen wie z. B. der LowCost-Gaschromatograph zum 'Anfassen' zur Verfügung.


Freies Experimentieren: Chemische LowCost-Experimente und Computeranpassung

Veranstaltungsort: Gymnasium Wolbeck, Münster [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Mi, 13. Oktober 2010 09:00 - 16:00 Uhr  [Anmeldung]

Dieser Kurs richtet sich in erster Linie an vier Adressatengruppen:

1. Die Teilnehmer des Selbstbaukurses

2. Interessenten an LowCost Chemieversuchen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die beiden Tage mit dem Bau der Geräte voll ausgeschöpft werden. Daher war von früheren Teilnehmern der Wunsch geäußert worden noch einen "Experimentiertag" anzuhängen. Den können natürlich auch die nutzen, die nicht selbst Geräte bauen möchten. Die LowCost-Chemie-Experimente mit preiswerten Teilen aus der Medizintechnik sind nicht nur wegen der Geldknappheit an den Schulen beliebt, sondern auch weil sie sehr einfach zu handhaben sind, und sich dadurch besonders für Schülerübungen eignen.

3. Teilnehmer des Folgekurses: Computer im Chemieunterricht

4. Kollegen mit Schwierigkeiten bei der Anpassung: Rechner/Messgerät Immer häufiger gibt es Probleme bei der Durchführung computerunterstützter Experimente z.B. durch unterschiedliche Windows-Versionen oder neuere Computerschnittstellen. Hier kann man eigenen Messgeräte und Computer mitbringen und sie unter kompetenter Anleitung aneinander anpassen. Auch kleinere Reparaturen sind möglich.


Intensivkurs Computer im Chemieunterricht

Veranstaltungsort: Gymnasium Wolbeck, Münster [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Do, 14. Oktober + Fr, 15. Oktober 2010 jeweils 09:00 - 16:00 Uhr  [Anmeldung]

Der Computer ist inzwischen ein normaler Bestandteil chemischer Experimente in der Schule geworden. Frei nach dem Motto "learning by doing", besonders durch eigenes Experimentieren, sollen die Teilnehmer intensiv an computerunterstützten Experimenten arbeiten. Dabei lernen sie einfache und anspruchsvollere Experimente mit Computerunterstützung zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Sie lernen Elektroden für pH- und Leitwert sowie Sonden für Temperatur, Licht und Wärmeleitfähigkeit sinnvoll einzusetzen und evtl. Messfehler durch geeignetes Kalibrieren abzufangen.


Gestaltung von Arbeitsblättern für den Chemieunterricht mit "ChemSketch"

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Mo, 25. Oktober 2010 15:00 - 18:00 Uhr  [Anmeldung]

Das Erstellen von Strukturformeln, Gerätezeichnungen und dreidimensionalen Darstellungen von Molekülen sowie die Einbindung in Texten bereiten vor allem ungeübten PC-Benutzern vielfach Schwierigkeiten. Mithilfe des im Internet kostenlos zu beziehenden Programms "ChemSketch" von ACDLabs ist das Erstellen von Strukturformeln so einfach geworden wie das Schreiben von Texten mit Hilfe einer Textverarbeitung.

Im Rahmen des Workshops werden zunächst die wichtigsten Funktionen von „ChemSketch“ sowie die Möglichkeit des Exportierens in ein Textverarbeitungsprogramm (z. B. Word) vorgestellt. Praktische Tipps zum Erstellen von Strukturformeln, dreidimensionalen Moleküldarstellungen und Gerätezeichnungen sowie deren Einbindung in Arbeitsblätter runden den Einführungsteil ab. In der anschließenden praktischen Phase können die Teilnehmer anhand von konkreten Beispielen das Programm selbstständig kennen lernen.

Hierzu steht jedem Teilnehmer ein eigener Computer zur Verfügung.


Faszination Aroma - Chemie, Analytik und Totalsynthese von Naturstoffen

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Mi, 27. Oktober 2010 09:00 - 16:00 Uhr  [Anmeldung]

Aromen faszinieren und beeinflussen die Menschheit schon seit frühester Zeit. Bewusst oder unbewusst werden wir täglich von unserem Geruchssinn geleitet. Er steuert unser Gefühlsleben und kontrolliert die Nahrungsaufnahme. Vor diesem Hintergrund ist es nur zu verständlich, dass Schülerinnen und Schüler in der Einführungsphase der Chemie begeistert von der Eigenschaftserkennung mit den Sinnen sind. Erst anschließend werden sie mit den messbaren Eigenschaften konfrontiert, die von isolierten Stoffen ermittelt werden können.

In einem fachwissenschaftlichen Vortrag werden ausgehend von der Isolierung von Riechstoffen, deren Strukturaufklärung und der daran anschließenden Totalsynthese moderne Konzepte der Naturstoffsynthese vorgestellt.


November 2010

MNU-Energiekoffer

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrtskizze]

Info-Flyer

(folgt in Kürze)

Mi, 03. November 2010 14:30 - 17:00 Uhr  [Anmeldung]

Im Jahr der Energie hat die MNU in Zusammenarbeit mit der Firma Mekruphy einen „Energiekoffer“ mit 17 Experimenten zum Thema Energie entwickelt. Dieser kostet 499 €. Der Koffer wird vom Fonds der Chemischen Industrie mit 250 € pro Schule gesponsert (limitiertes Kontingent), falls Lehrkräfte einer Schule eine Fortbildung mit dem MNU-Energiekoffer nachweisen können. Im Idealfall nehmen von einer Schule mehrere Lehrkräfte mit verschiedenen naturwissenschaftlichen Fächern teil.

Weitere Hinweise zu dem Energiekoffer finden Sie auf der Webseite der MNU: www.mnu.de.


Neue Unterrichtsmethoden im Chemieunterricht der Sek. II am Beispiel von ASS

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Do, 04. November 2010 09:00 - 16:00 Uhr  [Anmeldung]

Mit Hilfe der Methode des Advance Organizer wird zu Beginn ein inhaltlicher Überblick über die Veranstaltung gegeben. Auf dieser Grundlage aufbauend wird ein Gruppenpuzzle zu der Themenstellung „Wirkung, Nebenwirkung und Resorption der Acetylsalicylsäure im Körper“ erprobt. Anschließend wird ein Kugellager durchgeführt, um die vertiefenden Fragestellung „ASS+C ein Werbegag oder eine sinnvolle Medikamentenkombination?“ zu beantworten.

Den Abschluss der Fortbildung bildet ein Vortrag von Dr. Uwe Gessner von Bayer Healthcare, in dem historische, fachliche und industrielle Fragen rund ums Aspirin im Mittelpunkt stehen.


Schülerexperimente - mal nicht nacharbeitend

Veranstaltungsort: RU Bochum [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Do, 04. November 2010 09:00 - 16:00 Uhr  [Anmeldung]

Schülerexperimente, Schülerübungen oder Schülerversuche – allesamt Synonyme – sind wichtige Elemente eines zeitgemäßen Chemieunterrichts. Wie eine empirische Untersuchung von S. Metzger – exemplarisch für die Realschule in Bayern – zeigt, werden Schülerübungen überwiegend nacharbeitend organisiert. Im Zuge der Umsetzung des Kompetenzbereiches „Erkenntnisgewinnung“ der  Bildungsstandards kommt dem Formulieren von Fragestellungen, dem Aufstellen von Hypothesen, dem Planen von Untersuchungen größere Bedeutung zu. Dazu soll diese Fortbildung an konkreten Beispielen Anregungen liefern.


Organische Säuren im Chemieunterricht

Veranstaltungsort: Universität Münster [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Fr, 05. November 2010 09:00 - 16:00 Uhr [Anmeldung]

Im Mittelpunkt des Kurses stehen einfache aber aussagekräftige Schülerexperimente zur Chemie der biologisch relevanten Carbonsäuren (z.B. Essigsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Milchsäure, Brenztraubensäure, Citronensäure). Die Experimente können im Unterricht genutzt werden, um Kompetenzen zu schulen (z.B. Struktur-Eigenschafts-Denken, vernetztes Denken) und entdeckendes Lernen zu fördern. Des weiteren sollen die Experimente dazu beitragen, die Kluft zwischen Biologie- und Chemieunterricht zu verringern, indem die Schülerinnen und Schüler mit stoffwechselrelevanten Stoffen, die auch in ihrem eigenen Körper eine wesentliche Rolle spielen, eigene experimentelle Erfahrungen sammeln können.


Die Welt der Mineralien

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Fr, 05. November 2010 14:00 - 19:00 Uhr  [Anmeldung]

Sa, 06. November 2010 10:00 - 16:00 Uhr  [Anmeldung]

Mi, 10. November 2010 09:00 - 16:00 Uhr  [Anmeldung]

Mo, 15. November 2010 09:00 - 16:00 Uhr  [Anmeldung]

„Die Welt der Mineralien“ dient den Schülerinnen und Schülern im neuen Kernlehrplan als Kontext für die Inhaltsfelder der Ionenbindung und erster Formelschreibweisen in der Chemie. Zuvor werden „aus tiefen Quellen“ Mineralwässer gewonnen, die als Inhaltsstoffe Alkali- und Erdalkaliionen besitzen. Dieser Kontext führt in die Inhaltsfelder Elementfamilien, Atombau und Periodensystem ein. Im Fach Chemie wird nach dem neuen Kernlehrplan der Unterricht durch sogenannte fachliche Kontexte strukturiert. In dieser Veranstaltung werden die genannten Kontexte und geeignete Experimente sowie Arbeitsblätter dazu vorgestellt. Sie haben die Gelegenheit diese Experimente selbstständig auszuprobieren. Der Einsatz in Unterrichtssequenzen wird diskutiert und anhand der Zuordnung zu den konzeptbezogenen Kompetenzen wird der Umgang mit dem neuen Kernlehrplan eingeübt.


Schreiben im naturwissenschaftlichen Unterricht - Möglichkeiten zur Förderung und Forderung

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Sa, 06. November 2010 09:00 - 16:00 Uhr   [Anmeldung]

Diese Veranstaltung wurde vom 13. November vorverlegt!

Das Schreiben eigener Texte in den Naturwissenschaften ist eine grundlegende Kompetenz, die maßgeblich für den Schulerfolg ihrer Schülerinnen und Schüler ist.

Im Rahmen dieser Fortbildung erlernen Sie Strategien, wie Sie Ihren Schülerinnen und Schülern das Schreiben typisch naturwissenschaftlicher Textformen systematisch vermitteln können. Die Strategien stammen aus dem Bereich Deutsch als Zweitsprache und sind eigentlich Strategien für Lernende mit Zuwanderungsgeschichte. Da durch diese Strategien den Lernenden die Besonderheiten der verschiedenen naturwissenschaftlichen Textformen vermittelt werden, eignen sie sich in veränderter Form auch dazu, die Leistungen aller Schülerinnen und Schüler in naturwissenschaftlichen Fächern zu verbessern.

Ein zweiter Schwerpunkt der Fortbildung ist das Schreiben kreativer naturwissenschaftlicher Texte (z. B. Geschichten, Gedichte, Szenen), wodurch ein vertieftes Verständnis der Naturwissenschaften eröffnet wird.


Neue Methoden im Chemieunterricht

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Do, 11. November 2010 10:00 bis Sa, 13. November 2010 16:00 Uhr  [Anmeldung]

Schülerorientierte und kooperative Lernformen, ebenso wie speziell auf die prozessbezogenen Kompetenzen und das selbstständige Lernen ausgerichtete Unterrichtsmethoden werden im Zuge der aktuellen Diskussion um die Qualitätsentwicklung des Chemieunterrichts immer wieder gefordert. Diese Fortbildung will die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entlang von Beispielen aus dem Chemieunterricht der Sekundarstufen I und II mit einer ganzen Reihe solcher Methoden vertraut machen (z. B. Gruppenpuzzle, Kugellager, Streitgespräch, szenische Darstellung, Rollenspiel, Werkstattunterricht oder Advance Organizer). Über diese Methoden wird hierbei nicht ausschließlich referiert und diskutiert. Die Inhalte des Kurses werden vielmehr in entsprechenden alternativen Arbeits- und Sozialformen ausgehend von den unterrichtspraktischen Erfahrungen der Referenten vermittelt und durch die Kursteilnehmer erfahren ("learning by doing").


Formelsprache im Chemieanfangsunterricht

Veranstaltungsort: Universität Münster [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Fr, 19. November 2010 09:00 - 16:00 Uhr  [Anmeldung]

In diesem Kurs werden zwei Konzepte zur Einführung der chemischen Formelsprache im Chemie – Anfangsunterricht vorgestellt. Als Basis für beide Konzepte wird zuvor eine gemeinsame Einheit zur Erarbeitung eines adäquaten Teilchenbegriffs behandelt. Darüber hinaus wird der Teilchenbegriff in einem ersten Schritt zum Atom- und Molekülbegriff konkretisiert.

Im ersten Konzept mit dem Schwerpunkt „Chemie der Salze“ werden zusätzlich zu Molekülen auch Atomgitter betrachtet. Durch Schülerexperimente mit wenigen verschiedenen Stoffen werden das Aufstellen von Reaktionsgleichungen, die Abstraktion vom Molekülmodell zur chemischen Formel sowie erste quantitative Untersuchungen geübt.

Das zweite Konzept mit dem Schwerpunkt „Chemie der Moleküle“ widmet sich ausschließlich den Molekülen. Kennzeichnend für dieses Konzept ist ein früherer Übergang vom Modell zur abstrakten Formel. Anhand ausgewählter Experimente mit Kohlenwasserstoffen werden frühzeitig Reaktionsgleichungen sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgewertet.


Nanotechnologie im Chemieunterricht

Veranstaltungsort: Universität Münster [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Fr, 26. November 2010 09:00 - 16:30 Uhr   [Anmeldung]

Aus unserem Jahrhundert ist der Begriff der Nanotechnologie nicht mehr wegzudenken. Doch was macht die Nanotechnologie zu einer Schlüsseltechnologie? Welche Rolle spielt dabei die Chemie? Die Wurzeln der heutigen Nanotechnologie liegen weit zurück, in der Kolloidchemie. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, zunächst bei dieser uralten Laborkunst zu beginnen Im Fachvortrag soll deshalb auf die historische Entwicklung, die Definition und die mittlerweile täglichen Anwendungen der Nanotechnologie  eingegangen werden.

Welche physikalischen, optischen und magnetischen Eigenschaften ändern sich, wenn man auf die Nanoebene der Partikel gelangt? „Was ist Nano?“ – diese Frage soll an Beispielen erläutert werden. Insbesondere werden einige typische Herstellungsverfahren von Nanomaterialien und ihre Charakterisierung referiert. Des Weiteren werden erste Erfahrungen zur Umsetzung im Chemieunterricht und zu einigen Experimentierkoffer vorgestellt, die Lehrmittelfirmen bereits anbieten. Am Nachmittag sollen die Teilnehmer mit diesen Koffern praktizieren, ihre Beobachtungen schließlich in einer Schlussrunde diskutieren.


 

Dezember 2010

Dünger - chemische Sachverhalte in verschiedenen Kontexten erkennen und beurteilen

Veranstaltungsort: TU Dortmund [Anfahrtskizze]

Info-Flyer
Do, 09. Dezember 2010; 10:00-16:00 Uhr

Zu Beginn der Fortbildung wird gezeigt, wie mit der Methode des Gruppenpuzzles die wichtigsten fachlichen Grundlagen zu den Teilthemen  (a) Pflanzenwachstum bei Düngung und Überdüngung  (b) Pflanzenwachstum und Bodenbeschaffenheit  (c) Herstellung von chemischem und biologischem Dünger fächerübergreifend vermittelt werden können. Dann werden in Form eines kleinen Lernzirkels Aspekte wie `Die Bodenkalkung` oder `Streusalz – Weißes Gold oder weißes Gift? thematisiert. Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem dynamischen Streitgespräch in Form einer Wissenschaftsshow, welche die zuvor behandelten Inhalte vernetzt und gezielt erweitert. In der Fortbildung werden fertig einsetzbare Materialien vorgestellt, die das Prinzip des eigenverantwortlichen Arbeitens berücksichtigen. Durch den Einsatz der Methode des Gruppenpuzzles und des Streitgespräches soll auch den Kompetenzbereichen „Bewertung“ und „Kommunikation“, die auch in den neuen Lehrplänen gefordert werden, besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Januar 2011

Februar 2011

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Mai 2011